Unsere Mitgliedsorganisationen

Wir arbeiten mit einer Gruppe von ausgewählten Partnern, um optimale Lösungen für von vernachlässigten Tropenkrankheiten betroffene Menschen zu schaffen. Erfahren Sie mehr über die Expertise und den Beitrag der Organisationen zur Bekämpfung von NTDs.

Julius-Maximilians-Universität Würzburg

Unsere Expertise

Wissenschaft für die Gesellschaft
Die Julius-Maximilians-Universität Würzburg begleitet als große Volluniversität alle grundlegenden Aspekte Vernachlässigter Tropenerkrankungen in Forschung und Lehre, von den biologischen Grundlagen über Ökologie und Klimaforschung bis hin zu Ökonomie, Soziologie und Logistik.

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Unser Beitrag

Interdisziplinär und vernetzt

Zukunftsorientierte und strukturierte Forschung in allen für die Bekämpfung von NTDs relevanten Bereichen

Die Julius-Maximilians-Universität Würzburg ist seit Jahren ein Zentrum für intensive, international beachtete Forschungsarbeiten im Bereich der VernachlässigtenTropenerkrankungen (NTD).

Im Forum Afrikazentrum der Universität Würzburg haben sich Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler unterschiedlichster Fachrichtungen zusammengeschlossen, die seit vielen Jahren eng mit Partnern in Afrika zusammenarbeiten.

Die JMU hat sich zum Ziel gesetzt, diese Forschungen und Kooperationen zu bündeln und miteinander zu vernetzen, sie der Öffentlichkeit in Veranstaltungen besser bekannt zu machen und damit gleichzeitig einen Einblick in die Kultur- und Wissenschaftslandschaften des afrikanischen Kontinents zu vermitteln.

Mit dem Forum Afrikazentrum hat die JMU ein einzigartiges Modell geschaffen, das sofort dafür bereitsteht, den Kampf gegen NTDs forschend zu begleiten.

Das Engagement der JMU ist dabei nicht auf den afrikanischen Kontinent begrenzt. JMU-Wissenschaftlerinnen und -Wissenschaftler unterschiedlichster Fachgebiete forschen heute in den tropischen Breiten aller Kontinente.

Missionsärztliches Institut Würzburg

Unsere Expertise

Gesundheit – mehr als Abwesenheit von Krankheit:
Gesundheit ist ein fundamentales Menschenrecht. Sie ist auch Voraussetzung für Entwicklung und Selbstbestimmung. Weil Gesundheit viele Aspekte hat, schauen wir über den medizinischen Tellerrand. Behandlung, Aufklärung, Forschung, Lehre und der Austausch mit Partnern in Ländern des Südens.

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Unser Beitrag

Gesundheit ist unsere Mission

Wir arbeiten für mehr Gesundheit in der Einen Welt. Vernachlässigten Tropenkrankheiten wie Schistosomiasis und Chagas gilt unser besonderes Interesse.

Wir – Ärztinnen und Ärzte, Pflegekräfte und Laborfachleute – unterstützen Partner in Entwicklungsländern und stärken sie in ihren Bemühungen, vernachlässigte Krankheiten zu bekämpfen.

Unsere Ärztinnen und Ärzte behandeln in Afrika und Südamerika Menschen mit tropischen Armutserkrankungen, um ihre Lebensqualität zu verbessern

Wir forschen, um Menschen nachhaltig gesund zu machen und haben dabei auch die Zukunft kommender Generationen im Blick. Die Ergebnisse unserer Forschungen setzen wir in die Praxis um, damit sie unmittelbar den Betroffenen zugutekommen.

Wir sehen in Menschen mit tropischen Armutserkrankungen keine Objekte medizinischer Maßnahmen. Durch Aufklärung und Beratung helfen wir ihnen, auch aus eigener Kraft gesünder zu werden.

Wir lehren Tropenmedizin und Globale Gesundheit in Kursen, Seminaren und Vorlesungen.

Wir wissen, dass Armut krank macht. Deshalb erinnern wir Entscheidungsträger in Politik, Kirche und Gesellschaft immer wieder daran, ihrer Verantwortung für die Armen gerecht zu werden.

Fhws • Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt

Unsere Expertise

Die Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt (FHWS) weist in der Ausbildung ihrer fast 10.000 Studierenden einen hohen Praxis- und Anwendungsbezug auf. Daher ist die FHWS in der Lage, lösungsorientiert verschiedenste Themenstellungen bspw. aus den Bereichen Technik, Logistik, der Kommunikation sowie aus dem Bereich der Wirtschafts- und Sozialwissenschaften zu bearbeiten.

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Unser Beitrag

Die Bereiche

In folgenden Bereichen bringt sich die Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt ein:

Planung, Koordinierung und Realisierung von angewandten Forschungsprojekten und Einbringung der vielfältig vorhandenen Technologiekompetenzen mit multidisziplinärer sowie multisektoraler Ausprägung

Koordination der angewandten und technologischen Lehr- und Unterrichtstätigkeiten mit Verknüpfung zu den jeweiligen Themenfeldern

Nutzung der hohen Praxiserfahrung der Lehrenden an den Hochschulen für angewandte Wissenschaften

Einbindung von Studierenden im Rahmen von Projektarbeiten bzw. Abschlussarbeiten

Einbindung von FHWS-Instituten wie IMES (Institut für Medizintechnik) und IREM (Institut Rettungswesen, Notfall- und Katastrophenmanagement)

Networking im Rahmen der Projektzusammenarbeit mit zahlreichen kooperierenden Unternehmen sowie fachbezogenen Einrichtungen der anderen bayerischen Hochschulen für angewandte Wissenschaften

Sant'Egidio

Unsere Expertise

Sant’Egidio behandelt in Afrika im DREAM Programm in Zusammenarbeit mit staatlichen und kirchlichen Partnern etwa 90.000 HIV-positive Menschen. Schwerpunkte sind die AIDS-Therapie, die Partizipation von Menschen mit HIV, und die Integration der medizinischen Leistungen (HIV, NCDs, Tuberkulose, Krebs u.a.).

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Unser Beitrag
Die praxisrelevante Kombination von Implementierung, Einsatz für Menschenrechte und wissenschaftliche Analyse.

Im Einsatz gegen HIV/AIDS in Afrika ist die Notwendigkeit zur sektorübergreifenden Zusammenarbeit evident: Unterschiedliche medizinische Leistungen von hoher Qualität müssen mit dem Einsatz für Menschenrechte und gegen Stigmatisierung sowie ökologischen, sozialen und anderen Aspekten kombiniert werden.

Deshalb verbindet Sant'Egidio in den afrikanischen HIV-Zentren des DREAM Programms:

Die medizinische Versorgung von Menschen mit HIV einschließlich der antiretroviralen Therapie

Die Partizipation von HIV-positiven Menschen als Community Health Worker und in Supportgroups

Die Integration der Aktivitäten gegen HIV mit Mutter-Kind-Gesundheit, der Behandlung von nicht-übertragbaren Krankheiten und Tuberkulose sowie dem Screening und Behandlung Gebärmutterhalskrebs

Sant'Egidio unterstützt in 11 afrikanischen Ländern in Zusammenarbeit mit den Gesundheitsbehörden sowie mit staatlichen und kirchlichen Partnern 47 HIV-Therapiezentren. Neben der AIDS-Therapie liegt ein besonderer Schwerpunkt auf der Prävention der Mutter-Kind-Übertragung von HIV.

Dahw • Deutsche Lepra- und
Tuberkulosehilfe e.V.

Unsere Expertise

Mit über 60 Jahren Erfahrung im Kampf gegen Lepra, sind wir heute Spezialisten für armutsassoziierte und vernachlässigte Krankheiten. Besonders vulnerable Bevölkerungsgruppen in schwer zugänglichen Regionen stehen im Fokus unserer Arbeit. Diese basiert auf inklusiven, sektorübergreifenden Konzepten.

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Unser Beitrag

Nachhaltige Verbesserung der Gesundheits- und Lebenssituation

Aktuell ist die DAHW in rund 20 Ländern Asiens, Afrikas und Lateinamerikas in der Bekämpfung von Lepra, Schistosomiasis, Chagas, Filariose und weiteren NTDs aktiv.

Als weltweit anerkannte NGO sind wir eng vernetzt mit nationalen und internationalen NTD-Akteuren.

In unseren Einsatzländern arbeiten wir eng mit lokalen Organisationen zusammen und profitieren von etablierten Infrastrukturen.

Aufgrund unserer Vernetzung und Erfahrung „im Feld“ haben wir Zugang zu allen Bereichen der Implementierung.

Unsere Methoden und Maßnahmen sind vielfältig, praxiserprobt und stets an den Anforderungen der Menschen vor Ort ausgerichtet.

Unsere medizinischen und sozialen Projekte werden begleitet von Advocacy-Aktivitäten und Capacity Building zur Stärkung der Autonomie und Selbstbestimmung von Betroffenen.

Ziel unserer Arbeit ist die nachhaltige Verbesserung ihrer Gesundheits- und Lebenssituation.

Deutsche Gesellschaft für Parasitologie

Unsere Expertise

Parasitologie in Deutschland: Die Mehrzahl der Vernachlässigten Tropenerkrankungen wird durch Parasiten, also Einzeller, Würmer oder Insekten hervorgerufen oder übertragen. Parasiten sind ihren Wirten, also auch uns, biologisch recht ähnlich und deshalb nur mit besonderer Raffinesse zu bekämpfen. Die DGP bündelt die dafür notwendige Expertise.

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Unser Beitrag
Interdisziplinäre Forschung an den Erregern der Vernachlässigten Tropenerkrankungen

Die moderne Parasitologie ist eine interdisziplinäre und sektorübergreifende Wissenschaft.

Sie vereint Disziplinen wie Zell- und Mikrobiologie, Zoologie und Botanik, Veterinär- und Humanmedizin mit Ökologie, Pflanzenschutz und Schädlingsbekämpfung.

Die Deutsche Gesellschaft für Parasitologie bietet wissenschaftliche Expertise zu allen 12 Parasitosen unter den NTDs, wie z.B. Schlafkrankheit, Echinokokkose, Chagas oder Bilharziose.

Als Gründungsmitglied des DZVT stellt die DGP ein weitgespanntes, internationales Forschungsnetzwerk zur Verfügung.

Gegründet 1960 und vereinigt 1990, repräsentiert die DGP heute über 550 Parasitologinnen und Parasitologen aus dem In- und Ausland.

Die DGP ist Mitherausgeber einer 2018 veröffentlichten und vom BMBF beauftragten Studie zum Beitrag Deutschlands im Bereich der Forschung zu Vernachlässigten Tropenerkrankungen.

Würzburger Wissenschaftler arbeiten im Vorstand der DGP.

Wir verbinden Experten

Um NTDs nachhaltiger und effektiver zu bekämpfen verbinden wir Akteure, um zusammen Fortschritte im Kampf gegen NTDs zu machen.

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